Auto polieren

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Wenn man den Lack seines Autos richtig pflegen will, dann sollte man das Auto regelmäßig polieren. Wenn Sie Ihr Auto polieren, dann hübscht das Ihren fahrbaren Untersatz nicht nur auf, sondern es sorgt auch für eine langfristige Werterhaltung.

Auto polieren: Vorbereitungen

Auto polieren

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Bevor es an das Polieren geht, sollten Sie einige Dinge beachten.

Zuerst einmal sollten Sie vor dem Polieren dafür sorgen, dass Ihr Auto an einem schattigen Platz steht.  Nicht nur dass das Arbeiten in der Sonne sehr schweißtreibend sein kann, man erzielt mit den Pflegepräparaten beim Polieren im Schatten auch einfach bessere Ergebnisse als bei direkter Sonneneinstrahlung.

Beim Kauf der Pflegepräparate achten Sie bitte darauf, dass sie Pflegemittel kaufen, die auf allen Teilen an einem Auto angewendet werden können, wie Kunststoff und Gummi. Manche Polituren mit zu harten Schleifpartikeln können nämlich auf diesen Materialen ziemlich hässliche Flecken hinterlassen, die man dann nicht so schnell wieder entfernen kann. Zusätzlich zu der richtigen Politur benötigen Sie noch Politurwatte oder besser, weil arbeitserleichternd, eine Politurmaschine. Solche Geräte gibt es im gut sortierten Fachhandel oder im Baumarkt ab bereits etwa 20,- EUR.

Haben Sie alles gekauft, gilt es sich erst einmal ein Bild vom Zustand des Autos zu machen. Glänzt der Lack noch und ist nicht milchig, dann kann man sofort mit dem Polieren anfangen. Wirkt der Lack hingegen scheckig oder glanzlos, muss er erst mit einem Lackreiniger behandelt werden. Ein Lackreiniger ist ein Präparat, das die oberste Schicht des Lackes säubert, sodass man den Lack dann wunderbar polieren kann. Bei der Arbeit mit Lackreiniger gehen sie wie folgt vor. Zuerst geben sie eine größere Menge Lackreiniger auf die Polierwatte. Nun bearbeiten sie den glanzlosen Lack mit kreisenden Bewegungen. Wenn die Watte innerhalb kurzer Zeit die Farbe des Lackes annimmt, sind Sie auf dem richtigen Weg.

Auto polieren

Nun kann man mit dem Polieren beginnen. Tragen sie die Polierpaste auf die Polierwatte oder auf Polierfläche Ihrer Politurmaschine auf und fangen Sie damit an, in immer kreisförmigen Bewegungen den Lack zu behandeln. Beginnen Sie immer am Dach des Autos und arbeiten Sie sich dann systematisch nach unten vor. Nachdem Sie die Politur aufgetragen haben, werden Sie einen weißen Schutzfilm auf dem Auto sehen. Lassen Sie die Politur gut zwanzig Minuten einziehen. Nehmen Sie sich dann die Polierwatte und gehen noch einmal über die polierte Fläche, um überschüssige Reste der Paste zu entfernen. Nachdem das Auto poliert ist, waschen Sie es, auch dadurch werden eventuelle Reste entfernt.

Wenn Sie zum Auto polieren eine Poliermaschine verwenden: Achten Sie darauf, niemals zu starken Druck auf den Lack auszuüben und polieren Sie immer nur mir der Außenkante des Polierbereichs, polieren Sie mit einer Maschine niemals unter Einsatz der gesamten Polierfläche. Das würde Kratzer verursachen.

Lack versiegeln

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Ist der Lack poliert und gewaschen, so sollten Sie ihn unbedingt noch versiegeln. Dafür gibt es entsprechende Wachspasten. Auch die tragen Sie mit Polierwatte auf den Lack auf; Abermals in kreisenden Bewegungen. Überschüssige Wachspaste sollten Sie entfernen. Nach einer kurzen Einwirkzeit sollte das Auto dann noch einmal mit klarem Wasser abgespült werden.

Das eigene Auto polieren dauert alles in allem vielleicht 3-4 Stunden. Das klingt nach viel Arbeit, kann sich aber lohnen. Gerade dann, wenn Sie ihr altes Auto verkaufen wollen, kann ein gut gepflegter Wagen mit polierter Oberfläche einige hundert Euro mehr bringen. Die Stunden, die Sie für das Auto polieren aufwenden, sorgen also für einen echten Werterhalt, bzw. eine Wertsteigerung.

Vor dem Auto polieren: Lackschäden entfernen

Bevor Sie Ihr Auto polieren, sollten Sie kleinere Lackschäden entfernen. Auch das geht mit ein wenig Arbeitsaufwand bei kleineren Beschädigungen auch gut selbst!

Bildnachweis: kadmy, Photodune

Über Thomas Jacob

Thomas ist Redakteur des Ratgeber artikelwissen.info und er hat vor allem einen technischen Bezug. Er absolvierte ein Masterstudium im Bereich Telematik und schreibt aktuell neben dem Beruf für die Seite.