Berufskleidung

Berufskleidung

Ein Gang durch die Straßen einer deutschen Stadt oder Großstadt zeigt Erstaunliches: Mit nur einem Blick kann man verschiedene Berufsgruppen erkennen und unterscheiden. Grund dafür: Die Kleidung. Doch während unterschiedliche Büroangestellte aufgrund ähnlicher Outfits keinen bestimmten Kategorien zuzuordnen sind, ist es bei anderen Berufen schon leichter: Dort verrät die typische Berufskleidung, welcher Tätigkeit ein Mensch nachgeht.

Berufskleidung

Berufskleidung

Berufskleidung

Abgesehen von Anzugträgern (im Englischen auch „White Collar“ genannt) lassen sich Menschen und ihre Tätigkeit doch sehr schnell aufgrund ihrer typischen Berufskleidung identifizieren. Solche Beispiele sind vielfältig: Straßenreiniger sind meist in leuchtendem Orange unterwegs, Apotheker tragen weiße Kittel und Köche schwarze oder weiße Kochjacken.

Berufskleidung bestimmter Arbeitgeber

Doch eine solche Einteilung kann noch viel weitergehen. Nämlich dann, wenn auch der Arbeitgeber der Berufskleidung seiner Mitarbeiter ein bestimmtes Aussehen verpasst, das sich nicht selten am Corporate Design des Unternehmens orientiert. So tragen Post-Mitarbeiter die so typisch gelb-schwarze Kleidung mit Post-Logo oder UPS-Paketzusteller braune Hemden und kurze Hosen, um nur zwei Beispiele zu nennen. Doch so speziell muss es häufig nicht einmal sein. Gerade bei vielen kleineren Unternehmen reicht bereits auch Berufskleidung, die farblich dem Corporate Design angepasst ist und dann nur noch durch ein Logo – etwa auf dem Hemdkragen, der Brust oder dem Rücken – erweitert wird. Solche Berufskleidung wird in der Fachsprache dann auch Corporate Fashion genannt. So soll sichergestellt werden, dass nicht nur die Tätigkeit des Arbeitnehmers sofort erkennbar ist; Nein, auch das Unternehmen für das dieser Mensch arbeitet ist dann auf einen Blick sichtbar.

Berufskleidung mieten

Doch nicht immer macht es Sinn, als Unternehmen für alle Angestellten die Kleidung zu kaufen: Neben hohen Anschaffungskosten sind vor allem Pflege, Reinigung und Instandhaltung Tätigkeiten, die viele Unternehmen sich nicht aufbürden wollen. So ist dieser Bereich einer, den Unternehmen sinnvoll outsourcen können und entsprechende Anbieter stellen diese Erleichterung zur Verfügung. So ist es möglich, Berufsbekleidung zu mieten, die auf Wunsch zusätzlich mit dem Unternehmenslogo bestickt oder bedruckt wird. Das gesamte Handling – also Bereiche wie Pflege, Instandhaltung oder Neubeschaffung – wird dann von diesen Dienstleistern zu vorher definierten Preisen durchgeführt. Für die Unternehmen bedeutet das dann Kosten- und Zeitersparnis.

Berufskleidung steuerlich absetzen

Wer als Arbeitnehmer keine Berufskleidung vom Unternehmen zur Verfügung gestellt bekommt, diese für die Ausübung seiner Tätigkeit aber unbedingt benötigt, der hat –  aus finanzieller Sicht – Glück: Regelmäßig lässt sich solche Berufskleidung steuerlich absetzen. Das ist aber nur dann der Fall, wenn die berufliche Nutzung klar überwiegt und keine Verquickung mit der privaten Lebenshaltung zu befürchten ist. Wer einen Anzug für Außentermine kaufen muss, der kann diesen vermutlich nicht steuerlich geltend machen; Weil ein solcher Anzug ja auch bei privaten Veranlassungen getragen werden kann und in der Regel auch getragen wird. Wer aber spezielle Schuhe, Handschuhe oder sonstige Arbeitskleidung benötigt, die auch nur im Beruf eingesetzt wird, der kann die Kosten für diese Bekleidung bei der Ermittlung der persönlichen Steuerschuld berücksichtigen. Lassen Sie sich hierfür am besten von einem Steuerberater beraten.

Bildnachweis: Phovoir, Photodune

Über Adrian

Adrian ist der Gründer des Ratgebers artikelwissen.info.