Cloud

Cloud – Was ist das?

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Cloud – Ständig und überall hört man diesen Begriff: In der Werbung, in den Medien, man liest ihn im Internet. Aber was genau ist die Cloud überhaupt? Und welchen Vorteil und Nutzen bringt sie privaten Internetsurfern? Gibt es etwa Sicherheitsrisiken, die man beachten sollte?

Fragen über Fragen. Die Antworten zur Cloud finden Sie hier!

Cloud – Die Datenwolke

Der Begriff „Cloud“ stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt nichts anderes als „Wolke“. Und dieser Begriff ist schon ein großer Teil der Erklärung. Denn die sprichtwörtliche Wolke könnte man auch als Datenwolke bezeichnen. Der Clou für Nutzer einer solchen Datenwolke ist nämlich: Sie legen ihre Daten auf den Servern des Cloud-Anbieters ab, die Daten sind somit im Internet. Weil man aber nicht ganz genau sagen kann, wo genau diese Daten sich befinden, sind sie irgendwo im Internet – In der Datenwolke.

Weil diese Daten im Internet gespeichert werden, kann man auch von allen Orten der Welt wieder darauf zugreifen. Waren früher Dokumente, Fotos und Musik nur lokal auf Ihrem Heimrechner abgelegt und auch nur dort abrufbar, so sind diese Informationen jetzt im Internet und überall nutzbar.

Vorteile der Cloud

Die Vorteile einer Cloud gehen sogar noch weiter. Denn die dort gespeicherten Daten lassen sich – sofern gewünscht – von unterschiedlich vielen Rechnern, Geräten und Personen gleichzeitig nutzen. Arbeiten also mehrere Personen an einem Textdokument, so bekommen alle Mitarbeiter gleich Informationen über die Änderungen anderer. Oder ein Foto, das mit dem Smartphone in Kassel geschossen wurde kann direkt in Berlin auf dem Fernseher betrachtet werden oder mit dem MacBook Air im Zug nach München bearbeitet werden.

Software in der Cloud

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Und bei Dateien enden die Anwendungsmöglichkeiten der Cloud aber nicht. Neben dem einfachen Synchronisieren von Dateien wird auch das Synchronisieren von Programmen auf lokalen Geräten möglich: Etwa bei Kalendern, Mail-Konten oder Adressbüchern. Und noch mehr ist möglich! So gibt es bereits jetzt gute und interessante Dienste, die komplett im Internet und in der Cloud laufen. Bestes Beispiel: Google Docs. Das Textverarbeitungsangebot des Internet-Riesen läuft ausschließlich im Internet ab, die verfassten Dokumente – Textdokumente, Präsentationen und Tabellenkalkulationen – werden ausschließlich im Netz gespeichert. Damit der Zugriff besonders schnell und ressourcenschonend funktioniert, sind die Dateien in der Cloud gespeichert.

Cloud für Unternehmen

Die Möglichkeiten der Cloud sind jedoch nicht nur auf Privatanwender und Dateien beschränkt. Ganz im Gegenteil: Eigentlich kommt die Cloud aus dem wirtschaftlichen Bereich. Und in diesem Bereich kommt es weniger darauf an, Fotos tauschen zu können. Vielmehr spielt hier die Verteilung von Ressourcen und das Abfedern von Leistungsspitzen eine große Rolle.

So macht es für internationale Versandhändler wie Amazon Sinn, Zugriffe der Nutzer über eine Cloud zu steuern. Denn nur so bleibt gewährleistet, dass die Nutzer schnell und zuverlässig das Angebot erreichen können. Ermöglicht wird das durch lokal stationierte Rechenzentren. Vereinfacht: Ein Nutzer aus Deutschland wird auf einen deutschen Server geleitet, ein US-amerikanischer Nutzer erhält das Angebot von einem Server in den USA. So bleibt gewährleistet, dass die Daten nicht erst den Atlantik überqueren müssen. Zudem können Leistungsspitzen – etwa beim Weihnachtsgeschäft – gut abgefedert werden.

Gefahren der Cloud

So bequem eine solche Datenwolke auch sein mag, sie birgt Risiko. Denn wenn Dateien im Internet gespeichert werden können grundsätzlich auch Unbefugte den Zugriff auf diese Daten erlangen. Beispielsweise dann, wenn unsichere Passwörter gewählt werden oder der Dienstanbieter es mit der Seriosität nicht ganz so ernst nimmt.

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Über Adrian

Adrian ist der Gründer des Ratgebers artikelwissen.info.