dns-ok.de

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dns-ok.de; So lautet die Internetadresse, mit der derzeit alle Computerbesitzer und Internetnutzer einmal ihren PC oder Mac auf ein bestimmtes Schadprogramm überprüfen sollten! Denn: Wer das nicht tut, muss ab März damit rechnen, nicht mehr surfen zu können.

DNS-Changer: Was ist passiert?

In den vergangenen Jahren wurden tausende Internetnutzer weltweit – darunter auch etwa 30.000 aus Deutschland – mit einem Trojaner infiziert. Dieser Trojaner sorgte dann dafür, dass aller Internetverkehr der infizierten Rechner über andere Server umgeleitet wurde. Denn: Jede Eingabe einer Internetadresse wird auf einem DNS-Server in eine Zahlenfolge umgewandelt, nur so gelangt man dann auf die richtige Internetseite. Die Umleitung infizierter Rechner sorgte aber dafür, dass nur scheinbar echte Internetseiten ausgeliefert wurden. Auf denen gab es dann nervende Werbung oder Eingaben der Nutzer (etwa beim Onlinebanking) wurden mitgelesen und später missbraucht. Die Täter dieser Attacke machten somit Millionen-Umsätze.

dns-ok.de

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Allerdings hat das FBI die Verbrecherbande bereits im letzten Jahr aus dem Verkehr gezogen. Das Problem nur: Wären damals alle Server direkt abgeschaltet worden, hätten tausende Menschen schlagartig keine Verbindung ins Internet mehr gehabt. Deshalb wurden die Server der Täter bislang weiterbetrieben; Im März soll damit aber Schluss sein.

dns-ok.de: Wieder sicher surfen

Damit man dann aber weiterhin im Netz surfen kann, sollte man schleunigst auf www.dns-ok.de den eigenen Rechner testen. Wer dns-ok.de aufruft, der wird bei einer vorliegenden Infizierung auf eine Fehlermeldung weitergeleitet und weiß, dass er einen Trojaner hat. Bei allen anderen Surfen, die die Website aufrufen und nicht infiziert sind, prangt hingegen eine grüne Meldung auf dem Bildschirm.

dns-ok.de macht dabei nichts anderes, als die Server der Verbrecher damals: Wer den Trojaner auf dem Rechner hat, der wird entsprechend seiner Regeln falsch weitergeleitet.

dns-ok.de: PC säubern

Doch belässt es die Testwebsite nicht bei einer roten Warnmeldung; dns-ok.de liefert auch gleich Hinweise mit, wie man den Trojaner wieder los wird. Weil es sich bei diesem Trojaner allerdings um ein sogenanntes Rootkit handelt, kommen wohl viele PC-Nutzer nicht umher, ihren Rechner ganz neu aufzusetzen und Windows neu zu installieren. Leichter haben es Nutzer eines Mac. Für die liefert dns-ok.de gleich das passende kostenlose Tool mit, mit dem man den eigenen Rechner wieder säubern kann.

Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE haben bisher bereits mehrere Millionen deutsche Internetnutzer die Website aufgerufen.

Der Dienst wird bereitgestellt von Bundeskriminalamt (BKA), vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und der Deutschen Telekom.

Bildnachweis: primastock, Photodune

Über Adrian

Adrian ist der Gründer des Ratgebers artikelwissen.info.