iPad Tarife

iPad Tarife: Augen auf bei der Tarif-Wahl

Das iPad oder ein Tablet allgemein ist ein schönes Spielzeug. Was nur viele Nutzer bei der Anschaffung ihres Tablets vergessen: Meist ist es mit dem Anschaffungspreis nicht getan, es gibt noch Folgekosten für den Mobilfunktarif. Damit die iPad Tarife nicht zur Kostenfalle werden, ist ein ausführlicher Vergleich vor Vertragsabschluss Pflicht.

Billiges iPad, ungeeignete iPad Tarife

Tablets wie das iPad sind vor allem für eines gemacht: Unbeschwertes Surfen von jedem Ort aus, zu jeder Zeit. Dieses „always on“ setzt denn jedoch den richtigen Tarif voraus: Wer nach etwa 200MB auf eine langsame Geschwindigkeit gedrosselt wird oder einfach viel zu hohe Monatsbeiträge leisten muss, dem wird die Lust am iPad schnell vergehen.

Bei einem relativ hohen Anschaffungspreis für das iPad liegen hier jedoch genau die Fallstricke für Verbraucher: Verschiedene Online-Anbieter und Elektronikketten subventionieren das iPad stark. Um ein besonders günstigen Kaufpreis zu erhalten, müssen Käufer dann mit dem Kauf des iPad gleich einen 24-Monaten Vertrag abschließen. Doch nicht selten sind diese iPad-Tarife dann vollkommen ungeeignet. So kostet das iPad statt 600 Euro vielleicht nur noch 250 Euro, aber bei dem 24-Monatsvertrag werden monatlich 35 Euro fällig. Auf zwei Jahre gerechnet kostet das iPad dann über 1000 Euro.

Geeigneter ist es in solchen Fällen, das iPad ohne Vertrag zu kaufen und einen iPad-Tarif hinzuzuwählen, der deutlich günstigere Monatsbeiträge bietet und zudem nicht erst nach 2 Jahren gekündigt werden kann. Insbesondere die verschiedenen Prepaid-Anbieter haben hier verschiedene Tarife im Angebot.

iPad Tarife: Auf Kündigungsfristen achten

Insbesondere die Kündigungsfristen sind bei Laufzeitverträgen ein echtes Problem: Einmal einen 24-Monatsvertrag abgeschlossen, kann dieser auch erst nach 2 Jahren gekündigt werden. Gibt es in der Zwischenzeit Tarifanpassungen oder deutlich attraktivere Konkurrenztarife, so kann man als Bestandskunde von diesen Preisänderungen in der Regel nicht profitieren: Man ist mit seinem Vertrag zwei Jahre lang an einmal geschlossene Modalitäten gebunden.

iPad Tarife: Drosselung beachten

Mindestens genauso ärgerlich: Im Kleingedruckten vieler Verträge wird eine Drosselung ab einem bestimmten Surfvolumen vereinbart. Die Flatrate ist dann keine echte Flatrate, sondern kann gar nicht richtig genutzt werden. Wer etwa ab 200MB Surfvolumen vom 3G-Standard auf ein langsameres Protokoll heruntergestuft wird, dem wird sein iPad schnell keinen Spaß mehr machen, denn richtig genutzt werden – um etwa Filme online zu schauen oder Mails mit großen Anhängen zu verschicken – kann das dann nur noch in einem WLAN. In einem solchen Fall war’s das dann mit „always on“ und mobilem Internet, das iPad wird zu einem netten, aber teuren Spielzeug für die eigene Wohnung. Denn wo hat man auf Reisen oder in fremden Städten schon die Gewissheit, immer ein kostenloses WLAN zu finden?

Bei der Wahl des richtigen iPad-Tarifs warten viele Fallstricke. Sie sollten daher nicht vorschnell einen Vertrag abschließen, der teuer ist und sie viele Jahre bindet. Wie auch beim Wechsel des Gasanbieters etwa gilt auch bei iPad Tarifen: Vorher genau informieren und iPad Tarife vergleichen!

Bildnachweis: diego_cervo, Photodune

Über Adrian

Adrian ist der Gründer des Ratgebers artikelwissen.info.