WordPress

WordPress: Mehr als nur Blogs

WordPress ist sicherlich einer der bekanntesten Begriffe im Internet und die meisten unbedarften Internetnutzer verstehen unter WordPress nur die Möglichkeit einen kostenlosen Blog zu betreiben oder wissen sogar, dass WordPress eine Software ist, die dank Open Source kostenfrei genutzt werden kann. Was allerdings nur die Wenigsten Surfer (also die Internetnutzer, die keine eigenen Inhalte produzieren) wissen: WordPres ist viel mehr als das!

WordPress: Meistgenutzte Internet-Software weltweit

Erstaunlich: Die meisten Internetseiten der Welt basieren auf WordPress; Immerhin knapp 17% aller Websites verwenden diese Software. Denn WordPress ist nicht nur eine reine Blogging-Software, mit der Menschen ihre Meinungen zu bestimmten Themen kundtun. WordPress hat sich in den letzten Jahren zu einem vielseitigen CMS (das bedeutet „content management system“ und beschreibt somit eine Software, mit der man Inhalte im Internet verwalten kann) gemausert, auf das auch große Newsportale setzen und das bei vielen geschäftlichen Websites zur Anwendung kommt. Selbst der derzeitige US-Präsident Barrack Obama setzt WordPress immer wieder für eigene Websites ein.

Was genau kann man mit WordPress machen?

Als CMS eröffnet WordPress den Anwendern die Möglichkeit, Inhalte direkt im Internet zu produzieren, zu publizieren und Reaktionen auf diese Inhalte zu empfangen und zu beantworten. Das geht mehr als einfach: Ist die Software erst einmal eingerichtet (das geht in wenigen Minuten, wenn man etwas Ahnung hat), so können sofort Inhalte verfasst werden.

Einfache Texteingabe

Das Verfassen dieser Inhalte geschieht dabei in einem Texteditor, der die Anmutung von „Microsoft Office Word“ oder einem anderen vergleichbaren Textprogramm hat. Mit HTML-Quelltext muss man sich nicht herumschlagen; Man tippt Texte wie gewohnt, kann Bilder einfügen, Textstellen markieren oder Links auf andere Websites setzen. Alles ganz einfach

Datenbank-basiert

Stellte man vor Jahren noch Websites aufwändig mit einem Editor her und musste jede einzelne HTML-Seite erstellen, verlinken und auf einen Server hochladen, so reicht heute das Tippen von Texten. All diese Texte (und alle anderen Informationen) werden automatisch in einer Datenbank gespeichert. Das Erstellen einzelner HTML-Seiten entfällt somit, fertige Inhalte können ganz schnell geändert werden.

Templates und Themes: Inhalte optisch anpassen

WordPress

WordPress (Logo)

Um Texte nicht schwarz auf weißem Grund zu präsentieren, gibt es für WordPress optische Anpassungen: Sogenannte Themes. Diese Themes wiederum bestehen aus verschiedenen Templates. Jedem Inhaltstyp wird somit ein spezifisches Aussehen verpasst und diese optischen Anpassungen können mit Leichtigkeit verändert werden.

Viele dieser Themes sind – genau wie WordPress selbst – vollkommen kostenlos und können sowohl auf privaten als auch auf kommerziellen Plattformen eingesetzt werden. Doch nicht immer sind diese Themes dann genau das, was man gern möchte. In diesem Fall kann man dann auch auf kostenpflichtige, sogenannte Premium-Themes zurückgreifen. Die gibt es ab etwa 10 Euro bei verschiedenen Anbietern zu kaufen.

Da man mit WordPress eigentlich alle Probleme lösen kann, gibt es auch Themes für ganz verschiedene Anwendungsfälle: Ob Restaurant-Seite oder Deals Seite auf WordPress-Basis – Alles ist möglich!

Plugins: Technische Erweiterungen

Damit man auch wirklich alles mit WordPress umsetzen kann, muss man manchmal auf bestimmte Funktionserweiterungen zurückgreifen. Das sind die sogenannten Plugins in WordPress. Auch hier gibt es für jeden nur denkbaren Anwendungsfall das passende Plugin. Und auch die meisten Plugins können vollkommen kostenlos genutzt werden.

Nur wenn man in einigen Bereichen – Suchmaschinenoptimierung etwa – weitergehen will oder bessere Ergebnisse will, dann kann in diesen Fällen der Einsatz eines kostenpflichtigen Plugins das Richtige sein. Auch solche Plugins gibt es ab 10 Euro, für mehr Funktionen muss manchmal aber auch mehr gezahlt werden. Dafür erhält man gute und nützliche Erweiterungen und unterstützt die Entwickler bei ihrer Arbeit.

Für wen ist WordPress das Richtige?

WordPress ist in zweierlei Fällen genau das Richtige: Wenn man ein eigenes Internet-Tagebuch (Blog) betreiben will oder die eigene (Firmen-) Homepage auf den aktuellsten technischen Stand bringen will. Die Möglichkeit Inhalte online zu produzieren und die reiche Auswahl an optischen (Themes) und technischen (Plugins) Erweiterungen machen WordPress zur optimalen Software. Und diese Software ist dabei auch für Einsteiger bestens geeignet!

Über Adrian

Adrian ist der Gründer des Ratgebers artikelwissen.info.