Bio-Fleisch

Bio-Fleisch – Besser essen

Bio-Fleisch

Bio-Fleisch

Im Laufe eines Lebens isst ein jeder Deutscher weit über 1000 Tiere: Schweine, Rinder, Schafe und Geflügel. Fisch wird gar nicht mitgerechnet. Mit dem Fleischverzehr pro Kopf stehen die Deutschen damit im internationalen Vergleich an oberer Stelle. Was jedoch viele Fleischesser leider immer wieder vergessen: Auch Tiere sollten – trotzdem sie zur Schlachtung gezüchtet werden – ein lebenswertes Leben haben. Ein Schritt, um den Tieren ein ein wenig besseres Leben zu ermöglichen: Bio-Fleisch essen.

Unterschiede zwischen konventionellem und Bio-Fleisch

Die Haltungsbedingungen von Tieren aus einer konventionellen Zucht und denen einer biologischen könnten größer nicht sein. Beispiel Schweine: Während die konventionell gezüchteten Tiere auf engstem Raum ohne Tageslicht auf Spaltenböden leben müssen und in der Regel nach etwa 6 Monaten geschlachtet werden, geht es Schweinen aus Bio-Zucht um Einiges besser. Dort hat jedes Schwein mehr Platz im Stall, darf sich auf einem Stroh-Einstreu ausruhen und – das für Schweine so typische – Nest bauen und kann auch Auslauf unter freiem Himmel, ohne störende Scheiben und Mauern genießen. Zudem können Bio-Schweine länger leben: Weil meist Rassen gezüchtet werden, die nur sehr langsam Gewicht zulegen, leben manchmal fast doppelt so lang wie ihre Artgenossen aus konventioneller Zucht; Nämlich fast ein Jahr.

Ähnlich wie beim Schwein gibt es solche Unterschiede in den Lebensbedingungen der Tiere auch bei der Bio-Zucht von Rindern, Geflügel oder Schafen.

Bio-Fleisch: Bessere Qualität

Diese veränderten Zuchtbedingungen sorgen nicht nur für ein besseres Gewissen beim Verbraucher. Nein, diese anderen Bedingungen machen sich auch in der Qualität des Fleischs bemerkbar. Während Fleisch aus konventioneller Aufzucht häufig einen sehr hohen Wassergehalt hat und sich dieses Wasser beim Braten aus dem Fleisch löst (das Volumen und Gewicht des Fleisch verringert sich dabei häufig um hohe zweistellige Prozentbereiche), ist Bio-Fleisch von höheren Qualität: Weil das Fleisch längere Zeit zu wachsen hatte, ist das Bio-Fleisch von hoher Qualität, die es auch beim Braten und Verarbeiten nicht verliert.

Bio-Fleisch: Kaum teurer

Lebensmittel aus biologischer Erzeugung sind immer teurer, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Häufig – so auch beim Bio-Fleisch – sind die Preisunterschiede aber nicht mehr besonders hoch. Gerade beim Schweinefleisch handelt es sich beim 100-Gramm-Preis häufig nur um ein paar Cent Preisunterschied. Diesen Mehrpreis in Kauf zu nehmen, kann sich lohnen. Vor allem weil man – wie oben beschrieben – beim Bio-Fleisch auf eine höhere Qualität setzen kann. Die Mehrausgaben für’s Bio-Fleisch kann man durch das Anlegen eines Haushaltsplans und das Führen eines Haushaltsbuchs dann ja auch wieder kompensieren.

So ernährt man sich unter’m Strich gesünder, ermöglicht den Tieren dabei ein besseres Leben und muss trotzdem nur die gleichen Haushaltsausgaben tragen.

Bio-Fleisch

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Bildnachweis: RobCer, Photodune

Über Adrian

Adrian ist der Gründer des Ratgebers artikelwissen.info.