Kaffee ist gesund!

Kaffee ist gesund!

Man mag es kaum glauben, doch Kaffee ist gesund. War des Deutschen liebstes Getränk lange Zeit als ungesunder Wachmacher verschrien, so zeichnet die neuere Wissenschaft ein ganz anderes Problem: Das im Kaffee enthaltene Koffein ist gesund und macht glücklich.

Kaffee macht glücklich

Ca. 100 Milliliter Koffein pro Tasse Kaffee sind es, die den Menschen glücklich machen. Denn das Koffein im Kaffee beschleunigt die Freisetzung und Verbreitung der Glückshormone wie Endorphin und Serotonin. Kaffeetrinker sind nach dem Genuss einer Tasse Kaffee glücklicher, manche empfinden gar Leistungssteigerungen oder fühlen sich kreativer.

Viel Kaffee zu trinken scheint ein wahrer Jungbrunnen für den eigenen Körper zu sein.

Kaffee macht wach

Doch noch mehr kann das im Kaffee enthaltene Koffein: Es blockt sehr erfolgreich das Molekül Adenosin. Adenosin ist ein körpereigenes Nebenprodukt der Energiegewinnung. Aufgrund seiner Eigenschaften die Übertragung von Informationen im Körper zu hemmen, macht Adenosin träge und müde.

Koffein schafft hier Abhilfe: Da die Moleküle des Koffeins denen des Adenosins sehr ähnlich sind, verhindert Koffein, dass sich der Müdemacher Adenosin überhaupt an die Rezeptoren im Gehrin docken kann. So kann die hemmende Wirkung von Adenosin gar nicht erst einsetzen, der Kaffeetrinker bleibt klar und wach.

Kaffee macht fit

Kaffee ist gesund!

Kaffee ist gesund!

Nicht nur Joggen verbessert die Fitness. Nein, auch Kaffee kann das! Da das im Kaffee enthaltene Koffein stimulierend auf die Muskulatur wirkt, die Bronchien weitet und das Herz stimuliert, sind Sportler fitter und leistungsfähiger. Die Ausdauer wird deutlich verbessert.

Doch einem Irrglauben sollte man nicht unterliegen: Das Kaffeetrinken allein reicht nicht. Sport sollten Sie trotz der täglichen Dosis Kaffee immer noch machen. Denn auch wenn Kaffee ein echter Alleskönner ist, so heißt das noch längst nicht, dass er Ihnen auch die körperliche Ertüchtigung abnimmt. Kaffee unterstützt Sie beim Fitnessprogramm lediglich.

Kaffee ist gesund

Kaffee ist eine pure Wohltat für den Körper. Auf ganz unterschiedliche Weisen schützt Kaffee vor verschiedenen Krankheiten oder kann sogar als Symptom-Hemmer und Erstversorung genutzt werden.

Kaffee und die Nieren

Lange Zeit galt Kaffee als wahrer Entwässerer. Und noch heute wird zu jedem Kaffee kostenloses Wasser serviert, um den Wasserhaushalt des Körpers auszugleichen.
Neuere Studien zeigen jedoch: Alles Unsinn.

Und dennoch hat Kaffee Einfluss auf Nieren und Harnblase. Denn Kaffee regt der Tätigkeit an und sorgt für eine schnellere Entleerung der Harnblase aufgrund gesteigerter Nierentätigkeit. Doch hat das keinen negativen Einfluss auf den Körper. Ganz im Gegenteil: Wird die Blase schneller entleert, so befreit sich der Körper auch schneller von Schadstoffen und Nebenprodukten des Körpers.

Kaffee und die Leber

Kaffee ist gut für die Leber. Denn Kaffee unterstützt die Leber bei der Entgiftung des Körpers. So zumindest eine amerikanische Studie.
So sollen vier Tassen Kaffee täglich der Leberzirrhose vorbeugen. Nur eine Einschränkung gibt es: Entkoffeiniert darf der Kaffee nicht sein.

Andere Studien gehen gar noch weiter: Italienische Forscher gehen etwa davon aus, dass bereits zwei Tassen Kaffee am Tag die Gefahr von Leberkrebs signifikant senken.

Wie weit die unterschiedlichen Forschungsstudien auch immer gehen mögen, eines scheint klar: Kaffee ist gut für die Leber und damit auch der Schlüssel für ein längeres und gesünderes Leben.

Kaffee und  Gallensteine

Auch gegen Gallensteine hilft Kaffee. Da das koffeinhaltige Heißgetränk die Entleerung der Gallenblase fördern, können Männer das Risiko Gallensteine zu bekommen, um immerhin fast 50% senken. Bei Frauen sinkt das Risiko immerhin um etwas mehr als 25%. So das Ergebnis zweier amerikanischer Studien.

Kaffee: Hilfe gegen Diabetes

Verschiedene Studien aus den Nierlanden und Schweden haben Erstaunliches gezeigt: Offenbar senkt täglicher Kaffeegenuss das Risiko an Diabetes zu erkranken ganz enorm. Eine Studie weist sogar die Halbierung des Diabetes-Risikos aus.

Doch diesmal scheint Koffein nicht der Schlüssel zum Erfolg zu sein. Denn das Risiko der Diabeteserkrankung sank auch bei solchen Kaffetrinkern, die stets entkoffeinierten Kaffee zu sich nahmen. Durch weitere Forschungen in diesem Bereich soll das Rätselraten jedoch bald ein Ende haben.

Kaffee und Parkinson

Parkinson ist eine schreckliche Krankheit. Durch das Absterben bestimmter Hirnzellen wird der Botenstoff Dopamin nicht mehr ausreichend produziert. Die Folge: Der Körper des Erkrankten beginnt unkontrolliert zu zittern, seine Muskeln versteifen, die Aussprache wird schlecht oder versagt ganz.

Doch auch gegen Parkinson hilft der tägliche Kaffeegenuss, der positive Einfluss von Koffein auf den Botenstoff Dopamin verringert das Risiko, an Parkinson zu erkranken. So sollen bereits zwei Tassen am Tag ausreichend, um das Parkinson-Risiko zu halbieren.

Kaffee: Achtung bei Studien

Doch wie in jedem Bereich des Lebens gilt: Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

Auch beim Kaffee ist es nicht anders. Viele der Statistiken und Studien, die Kaffee positive Eigenschaften bescheinigen, sind von der Kaffee-Industrie in Auftrag gegeben. Deshalb sollte man wohl nicht jeder Studie gleich vertrauen.

Doch eines scheint – trotz aller Vorbehalte – sicher: Kaffee ist gesünder, als es noch zur Jahrhundertwende in einem Kinderlied hieß. Der Kaffeekonsum und -genuss kann daher wohl kaum schaden. Doch wie immer gilt: Übertreiben sollte man es mit dem Genuss nicht.

Bildnachweis: nenovbrothers, Photodune

Über Adrian

Adrian ist der Gründer des Ratgebers artikelwissen.info.