Energie sparen

Energie sparen, Geld sparen

Energie sparen

Energie sparen

Energie wird immer teurer: In nicht wenigen Haushalten machen die Ausgaben für Strom und Heizung schon einen Großteil aller Ausgaben aus, Tentdenz: Stark steigend. Der Wechsel des Stromanbieters oder der Wechsel zu einem neuen Gasanbieter reicht dabei meist nicht aus. Um Geld zu sparen gilt es vor allem eines: Energie sparen!

Tipps zum Energie sparen

Wie man in der eigenen Wohnung den Energieverbrauch für Heizung, Strom und Licht senken kann, dafür gibt es viele Tipps. Energiesparen hat dabei nichts mehr mit Komforteinbußen zutun, vielmehr bedarf es der Änderung einiger kleiner Gewohnheiten, um erfolgreich Energie sparen zu können. Mit einfach Tricks können Sie tatsächlich Energie im zweistelligen Bereich einsparen und das macht letztlich auch Ihren Geldbeutel glücklicher.

Energiesparlampen statt Glühbirnen

Ja, Glühbirnen machen ein angenehmes Licht, aber sie sind auch echte Stromfresser mit schlechten Effizienzgraden: Nur etwa 10% der verbrauchten Energie werden in einer Glühbirne zu Licht umgewandelt, der Rest geht als Wärme eigentlich ungenutzt verloren. Auch deshalb ist die Glühbirne seit einiger Zeit aus dem Handel verschwunden, die niedrigsten Watt-Zahlen (etwa 12 Watt) folgen in den nächsten Monaten sukzessive.

Sollten Sie in Ihren Wohnräumen noch alte Glühbirnen einsetzen, so sollten Sie diese nach und nach gegen Energiesparlampen der verschiedenen Arten austauschen. Normale Energiesparlampen benötigen etwa nur 20% der notwendigen Energie, die für eine Glühbirne gleicher Leuchtkraft notwendig wäre. Wer das kalte Licht der Energiesparlampe nicht mag oder sie in Bereichen mit häufigem Ein- und Ausschalten einsetzen will, der sollte jedoch besser zu einer Halogenlampe greifen. Die sind zwar längst nicht so sparsam (sie sparen etwa nur 20% gegenüber der normalen Glühbirne ein), sind dafür jedoch für schnelle Schaltzeiten gebaut und machen ein wärmes Licht.

LED-Lampen sind derzeit noch keine Alternative: Sie verbrauchen zwar enorm wenig Energie, sind dafür in der Anschaffung extrem teuer (50,- EUR pro Lampe sind möglich) und erzeugen ein sehr ungemütliches Licht.

Standby-Verbrauch

Echte Energiefresser in jedem Haushalt: Geräte, die im Standby laufen. Dazu gehören vor allem Fernseher, Notebooks und Computer. Beispiel Fernseher: Hat dieser im Standby-Betrieb nur eine Leistungsaufnahme von 1 Watt und ist 20 Stunden am Tag in Standby, so entspricht das einem Jahresverbrauch von etwa 8,7 kWh. Bei einem Preis von etwa 22 Cent pro kWh (inkl. USt.) Kosten von etwa 2 Euro. Das ist auf den ersten Blick nicht viel, doch Kleinvieh macht auch Mist: Bei zwei Fernsehern und 2 Computern in einem durchschnittlichen Haushalt könnten durch das Vermeiden des Standby-Betriebs jährlich Kosten von etwa 10-15 Euro eingespart werden. Wird mit dem Fernseher noch eine Stereoanlage betrieben und gehört zu dem Computer/Notebook noch allerlei Zubehör (wie externes Display, Scanner, etc.), so fällt die Summe entsprechend höher aus.

Wer sich diese Ausgaben sparen will, der sollte Fernseher, Computer und Co. nach der Benutzung einfach ganz ausstellen. Besonders hilfreich für diese Zeitaufwendige Arbeit sind Steckerleisten mit Ein-/Aus-Schalter. Die gibt es bereits für wenige Euro im Baumarkt oder Möbelhaus. Mit nur einem Griff können dann alle Verbraucher ausgeschaltet werden. Aber Achtung: Wer an seinem Computer einen Tintenstrahldrucker betreibt, der sollte diesen auf keinen Fall an eine solche Steckerleiste anschließen: Jedes Mal, wenn der Tintenstrahldrucker vom Strom getrennt wurde, muss er sich beim neuen Einschalten erst wieder reinigen. Dabei wird soviel Tinte verbraucht, dass die eingesparte Energie – bzw. das durch’s Energie sparen eingesparte Geld – direkt wieder doppelt durch Druckertinte ausgegeben wird.

Neugeräte-Kauf

Wer vor dem Kauf neuer Geräte – etwa Waschmaschine, Kühlschrank oder Fernseher – steht, der kann auch an dieser Stelle Energie sparen. Achten Sie beim Gerätekauf auf die Energielabel! Diese seit einigen Jahren im Handel angebrachten Infozettel auf Elektrogeräten aller Art, sagen etwas über den Energieverbrauch aus. Mit einfach grünen oder roten Pfeilen wird gekennzeichnet, wie viel Energie ein Gerät verbraucht.

Aber Achtung: Bei diesem Label gab es einige Änderungen. So ist bei „weißer Ware“ heute schon der „A++“-Standard möglich. Lassen Sie sich daher nicht von einem „A“-Label täuschen, es gibt Geräte, die noch weniger Energie verbrauchen und mit denen Sie dann Energie sparen können! Bei jedem Kühlschrank, jeder Waschmaschine oder Spülmaschine gilt daher: Nur „A++“-Geräte kaufen. Die sind zwar etwas teurer, die Mehrkosten rentieren sich auf die Zeit jedoch. Vor allem wenn man bedenkt, dass Energie in Zukunft noch teurer werden wird.

Bildnachweis: fuzzbones, Photodune

Über Adrian

Adrian ist der Gründer des Ratgebers artikelwissen.info.