Tapezieren

Tapezieren – Aber richtig!

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Immer wenn der Umzug in eine neue Wohnung ansteht, dann muss nicht nur diese neue Wohnung eingerichtet werden. Oftmals warten in der alten Wohnung noch viele Renovierungsarbeiten und oftmals ist es mit Streichen nicht getan, manchmal muss eine neue Tapete her. Doch das Tapezieren treibt vielen Wohnungsbesitzern schon Wochen vorher Angstschweiß auf die Stirn. Doch das eigentlich vollkommen zu Unrecht, denn Tapezieren ist mit der richtigen Technik eigentlich ein Kinderspiel.

Vor dem Tapezieren geht es um die richtige Tapete

Bevor man sich an das eigentliche Tapezieren wagt, gilt es die richtige Tapete auszusuchen. Neben dem Aussehen spielt auch die Art der Tapeten eine wichtige Rolle. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Tapetenarten, die alle unterschiedliche Vor- und Nachteile haben.

Die Papiertapete ist der Klassiker und sieht an jeder Wand lebendig und prägnant aus. Die Textiltapete besteht aus verschiedenen Textilfasern, neben Seide wird auch noch Leinen, Jute oder Wolle verarbeitet. Die Kunststofftapete ist besonders für Nassräume und stark beanspruchte Wände geeignet. Von allen Tapetenarten ist die Velourstapete am einfachsten an der Wand zu befestigen. Sie hat noch eine weitere Besonderheit: Durch ihr Auftragen entsteht eine samtige Oberfläche. Wenn man Tapeten kauft, dann sollte man beachten, dass man gerade in der Küche oder im Bad Tapeten verwenden sollte, die robust und abwaschbar sind. Wer will, der stimmt das Tapetenmuster mit seinen Möbelstücken ab.

Tapezieren ganz einfach gemacht

Nach dem Tapetenkauf kann es auch schon mit dem Tapezieren losgehen. Vorher sollte man sich genau ausmessen, wie viele Rollen Tapete man für die Wände benötigt. Dabei sollte man auch bedenken, dass man immer noch ein wenig Verschnitt hat. Eine Rolle mehr zu kaufen, kann also nicht schaden. Man beginnt mit dem Ausrollen der Tapete auf dem Tapeziertisch. Beim Zuschneiden sollte man die Wandlänge + 10 cm messen. Die zugeschnittenen Bahnen werden mit der Rückseite nach oben auf den Tapeziertisch gelegt. Da man den Kleister bereits angerührt hat, kann man sofort damit beginnen, die Tapetenbahnen zu bekleistern. Nach jeder eingekleisterten Bahn legt man diese zusammen. Dabei sollte man darauf achten, dass keine Knicke oder Luftblasen entstehen. Hat man jetzt ein paar Bahnen eingekleistert, muss man diese an die Wand bringen. Hat man eine Tapete mit Muster, sollte man darauf achten, dass die Nähte passend zum Muster aneinander liegen. Weiterhin sollte man beachten, dass man vom Fenster weg tapeziert, um zu verhindern, dass durch den Lichteinfall Schatten an den Schnittkanten entstehen. Nach jeder Bahn sollte noch einmal mit einer Tapetenbürste nachgebürstet werden, damit sich keine Hohlräume bilden. Je nach Tapetenart kann man die Bahn auch noch bei Bedarf verschieben.

Bildnachweis: IS2, Photodune

Über Adrian

Adrian ist der Gründer des Ratgebers artikelwissen.info.