Geld anlegen

Geld sicher anlegen

Wie lege ich heute mein Geld vernünftig an? Das ist eine Frage die sich heutzutage viele Menschen stellen. Zuerst sollte man sich einen Überblick über sein augenblickliches Vemögen verschaffen. Dazu gehört auch die eigengenutzte Immobilie oder teuerer Schmuck.

Fausformel: Zwei Monatsgehälter für Notfälle schnell verfügbar haben

Grundsätzlich gilt als Faustformel, dass man zwei bis drei Nettomonatsgehälter als eiserne Reserve auf einem gut verzinsten Sparbuch oder Tagesgeld anlegen sollte. Das Geld muss bei Sondersituationen die immer einmal im Leben auftreten können sofort verfügbar sein (z.B. die Waschmaschine geht kaputt).

Geld anlegen

Geld anlegen will gut durchdacht sein
© Rene Gademann

Dannach kann man sich überlegen ob man bis zu einem bestimmten Zeitpunkt (z.B. Kauf eines Autos in den nächsten 5 Jahren) eine fest eingeplante Summe Geld benötigt. Dafür gibt es verschiedene Angebote von Banken oder Bausparkassen. Eine beliebte Form ist der Sparbrief, der dem Kunden in der Regel eine feste Verzinsung bringt. Meist wird er von Sparkassen, Genossenschafts- oder Privatbanken angeboten. Man kann den Sparbrief über eine festgelegte Zeit ansparen und erhält am Ende der Laufzeit sein Geld mit den Zinsen ausbezahlt. Es gibt auch Modelle bei denen die Zinsen während der Laufzeit ausgeschüttet werden. Das Risiko bei einer solchen Anlage ist sehr gering,  da die Bank oftmals eine Garantie dafür ausspricht. Sollte eine Bank auf Grund einer Insolvenz die Garantie nicht einlösen können, springt in der Regel der Einlagensicherungsfonds ein, welchem viele Deutsche Banken angehören. Von Gesetzeswegen müssen in Deutschland 90 Prozent der Kundeneinlagen bis maximal 20.000 Euro über eine Sicherungseinrichtung abgesichert werden. Für darüber hinausgehende Schäden soll dann der angesprochene Einlagensicherungsfonds für die restlichen Forderungen aufkommen. Doch aufgepasst, diesem gehören nicht alle Banken an.

Ist dieses Ziel dann abgedeckt, kann man sich darüber Gedanken machen ob man sein Geld in festverzinsliche Anlagen investiert. Diese Form der Geldanlage kann über Investmentfonds, die zum Beispiel in Staatsanleihen investieren geschehen. Oder direkt in Anleihen, welche Sie über eine Bank erwerben können. Beim Ersteren müssen Sie immer gewisse Kursschwankungen berücksichtigen, da sich in einem Rentenfonds Anleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten befinden. Wenn Sie direkt in ein festverzinsliches Wertpapier investieren und es bis zum Ende seiner Laufzeit halten, müssen Sie sich über Wertschwankungen keine Gedanken machen. Bleibt nur das Risiko des Ausfalls des Emittenten.

Es ist aber immer gut sein Vermögen nicht ausschließlich in Geldanlagen sondern auch in Sachwerten anzulegen.

Über Thomas Jacob

Thomas ist Redakteur des Ratgeber artikelwissen.info und er hat vor allem einen technischen Bezug. Er absolvierte ein Masterstudium im Bereich Telematik und schreibt aktuell neben dem Beruf für die Seite.