Stromanbieter wechseln

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Jedes Jahr zur Winterzeit gibt es die gleichen Meldungen: Die großen Stromanbieter erhöhen ihre Preise, manchmal gar im zweistelligen Prozentbereich. Doch damit müssen Verbraucher nicht leben, sie müssen diese erhöhten Preise nicht widerstandslos hinnehmen. Schließlich können Verbraucher jederzeit den eigenen Stromanbieter wechseln.

Stromanbieter wechseln

Wer genug hat, von den den üppigen Preisaufschlägen des eigenen Stromanbieters, der kann binnen weniger Tage Schluss machen, mit dem Preiswahnsinn. Seit der Liberalisierung des Strommarktes vor einigen Jahren ist es jederzeit möglich, den Stromanbieter zu wechseln. Und das vollkommen kostenfrei und ohne großen Aufwand.

Wie wechsle ich meinen Stromanbieter

Der Wechsel des eigenen Energieversorgers ist ein Leichtes: Suchen Sie sich einfach im Internet einen passenden und günstigen Anbieter heraus, füllen Sie bei diesem das Anmeldeformular aus. In dieses Formular muss nichts weiter als Ihre Anschrift, der tagesaktuelle Zählerstand, die Zählernummer und Informationen zum bisherigen Stromanbieter. Das weitere Verfahren übernimmt dann der neue Anbieter: Er erledigt alle Formalitäten mit dem alten Stromanbieter, trägt eventuell anfallende Gebühren und richtet ein neues Kundenkonto für Sie ein.

Nach Zahlung noch verbleibender Rechnungsbeträge bei Ihrem alten Stromanbieter haben Sie den Wechsel dann erfolgreich hinter sich gebracht.

Schwarze Schafe

Leider gibt es aber auch in dieser Branche schwarze Schafe. Um beim Wechsel Ihres Stromanbieters nicht auf die Nase zu fallen, sollten Sie daher einige Dinge beachten.

Zu allererst sollten Sie Vorauszahlungen nach Möglichkeit vermeiden. Insbesondere extrem günstige Anbieter fordern Sie häufig dazu auf, schon einmal den wahrscheinlich anfallenden Jahresverbrauch im Voraus zu bezahlen. Trotz winkender Rabatte: Tun Sie das nicht! Denn ist dieser Energieversorger erst einmal insolvent und kann Forderungen nicht nachkommen, so ist auch Ihr Geld weg.

Gleiches gilt für den Abschluss langer Laufzeiten: Binden Sie sich niemals länger als ein Jahr. Denn wenn während dieser Bindungsdauer die Preise erhöht werden, so können Sie dann nicht einfach Ihren Stromanbieter wechseln und müssen vielleicht ein lange Zeit den dann vollkommen überhöhten Preis zahlen. Leider gibt es die günstigsten Verträge nur mit Mindestlaufzeiten. Sollten Sie daher nicht um den Abschluss eines solchen Vertrags herumkommen, achten Sie darauf, dass die Mindestlaufzeit 6 Monate nicht überschreitet.

Lassen Sie sich zudem nicht von zu hohen Neukundenboni locken: Ein solcher – meist dreistelliger – Bonus führt zwar in den Anfangsmonaten zu einem relativ geringen Strompreis. So lang Sie aber mehrere Monate an den Anbieter gebunden sind, wird sich der Anbieter diesen Bonus über den Strompreis wieder zurückholen. Das sind dann unnötige Ausgaben.

Achten Sie auch eine Preisbindung: Wählen Sie – wenn möglich – einen Anbieter, der Ihnen eine Preisgarantie bietet. Innerhalb dieser Zeit darf der Strompreis (abgesehen von Steuern und sonstigen Abgaben) nicht erhöht werden. Sie können so bei Abschluss sichergehen, dass Sie während dieser Zeit immer einen einheitlichen Preis zahlen und nicht von Preiserhöhungen überrascht werden.

Bildnachweis: fuzzbones, Photodune

Über Adrian

Adrian ist der Gründer des Ratgebers artikelwissen.info.