Tagesgeldkonto

Tagesgeld – Hohe Zinsen bei täglicher Verfügbarkeit

Wer Geld anlegen will, der wird mit einem Girokonto nicht glücklich werden: Gerade einmal 0,5% Zinsen gibt es auf das Guthaben bei einem Girokonto. Das aber auch nur mit viel Glück. Wer sein Geld besser anlegen will, der nutzt ein Tagesgeldkonto: Es winken hohe Zinsen bei täglicher Verfügbarkeit.

Was ist ein Tagesgeldkonto?

Tagesgeldkonto

Tagesgeldkonto

Ein Tagesgeldkonto unterscheidet sich von einem normalen Girokonto nur unwesentlich. Genau wie auch beim Girokonto können auch beim Tagesgeldkonto das aktuelle Guthaben oder Zinszahlungen kontrolliert werden, meist sogar über das Internet. Einzig einen Unterschied gibt es: Während beim Girokonto selbstständig Geldtransfers auf unterschiedliche Konten durchgeführt werden können, so ist eine Überweisung beim Tagesgeldkonto häufig nur auf ein vorher fest definiertes Konto (etwa das Girokonto) möglich.

Was bedeutet „tägliche Verfügbarkeit“?

Die tägliche Verfügbarkeit beschreibt, wann Sie auf Ihr Geld zugreifen können. Und beim Tagesgeldkonto kann das eben jeden Tag erfolgen. Während Sie bei einem Festgeldkonto nicht jederzeit etwas von Ihrem Geld abbuchen können, so klappt das beim Tagesgeldkonto schon. Immer dann, wenn Sie mal etwas klamm bei Kasse sind oder aber dringend Geld für eine Sonderausgabe benötigen, dann können Sie schnell, kurzfristig und vollkommen problemlos eine Umbuchung vom Tagesgeldkonto auf Ihr Girokonto veranlassen.

Wie hoch sind die Zinsen beim Tagesgeld?

Die meisten Tagesgeldkonten der verschiedenen Banken unterscheiden sich in Ihren Zinszahlungen kaum. Oftmals liegt die reguläre Verzinsung um 2% p.a. (lat.: „per annum“ = pro Jahr). Einige Anbieter versprechen auch höhere Zinsen, beachten Sie hierbei aber bitte die Sternchentexte, um die tatsächliche jährliche Verzinsung Ihres Tagesgeldkontos in Erfahrung zu bringen.

Wann erfolgen die Zinszahlungen?

Die meisten Tagesgeld-Anbieter berechnen Ihre Zinsen p.a., also pro Jahr. Es macht jedoch auch einen großen Unterschied, wann die Zinszahlungen erfolgen. Während die meisten Tagsgeld-Anbieter die Zinszahlung erst am Ende eines Jahres leisten, gibt es jedoch auch einige rühmliche Ausnahmen, die Zinsen halb-, vierteljährlich oder sogar monatlich ausführen. Für Sie hat eine solche häufigere Zinszahlung den positiven Effekt, dass die gezahlten Zinsen in Zukunft gleich wieder mitverzinst (Stichwort Zinseszins) werden.

Unabhängig von der Häufigkeit der Zinszahlungen ist ein Tagesgeld jedoch nicht als langfristige Geldanlage geeignet. 2% Zinsen, das bedeutet, dass Sie gerade einmal die Inflation (Geldentwertung) ausgleichen. Ihr Gewinn aus einem Tagesgeldkonto bleibt daher (nominal gesehen) mehr als gering. Für langfristige Geldanlagen sind daher Festgeldkonten deutlich besser geeignet.

Bild: OptoScalpel auf flickr, Lizenz

Über Adrian

Adrian ist der Gründer des Ratgebers artikelwissen.info.