The Voice of Germany startet am 24.11.

Die Sendergruppe aus Pro7 und Sat1 kann es nicht lassen und startet mit „The Voice of Germany“ Ende November wieder mal eine neue Casting-Show. Nach Casting-Shows wie „Deutschland sucht den Superstar“ (RTL), „Popstars“(Pro7) und „X-Factor“ (VOX) startet mit „The Voice of Germany“ damit wieder einmal eine Casting-Shows, die sich auf die Suche nach Gesangstalenten macht.

Alles anders bei „The Voice of Germany“?

In den derzeit laufenden Trailern werben die Sender jedoch damit, dass bei „The Voice of Germany“ jedoch alles anders werden soll: Allein auf den Gesang soll es ankommen. Statt Aussehen und Tanzvermögen wird in diesem Fall wohl nur die Stimme zählen. So zumindest die Ankündigung. Denn: Die Jury-Mitglieder (zu denen etwa Xavier Naido oder Nena gehören) sitzen mit dem Rücken zur Bühne, sehen den Kandidaten also nicht, sondern können ihn nur akustisch wahrnehmen. Wer den gehörten Sänger dann in die eigene Gruppe aufnehmen will, muss den „Buzzer“ betätigen: Mit „I want you“ wird der „Recall-Zettel“ von DSDS und anderen Shows ersetzt.

Erfolg für „The Voice of Germany“?

Das Ziel von „The Voice of Germany“, ein Gesangstalent nur nach  der Stimme beurteilen zu wollen, klingt lobenswert. Vollkommen unklar ist indes, wie die Vorauswahl stattfinden wird, bzw. schon gefunden hat. Das hierbei nach dem selben Verfahren bewertet wurde, bleibt aber eher unwahrscheinlich und wird sich wahrscheinlich erst mit Beginn der Show klären lassen.

Genauso unklar bleibt jedoch auch, wie erfolgreich die Show letztendlich werden wird. Über die Qualität der Jury ließe sich noch streiten. Nicht aber darüber, wie RTL mit den Casting-Shows „Deutschland sucht den Superstar“ oder „Das Supertalent“ Quote macht. Denn das läuft besonders häufig auch darüber, sich selbstüberschätzende Menschen bloßzustellen. Dieser „Lach“-Faktor dürfte „The Voice of Germany“ daher wohl eher fehlen.

Zwar hat – glaubt man den Werbeaussagen – die Show schon in über 20 anderen Ländern hohe Quoten einfahren können. Aber ob das auch für Deutschland gilt, wird sich erst zeigen müssen.

Über Adrian

Adrian ist der Gründer des Ratgebers artikelwissen.info.