Beim Einkauf Geld sparen

Beim Einkauf von Lebensmitteln sparen

„Beim Essen spart man nicht!“ Diese Redensart aus Zeiten der Mangelgesellschaft ist immer noch sehr geläufig. Doch hat sie einen entscheidenden Nachteil: Sie ist nicht mehr zeitgemäß.

Was einst verpönt war, gewinnt mehr denn je – in Zeiten von Hartz IV und einer zunehmenden armen Bevölkerungsschicht in Deutschland – an Bedeutung: Bei Lebensmittel Geld sparen.

Und dieser Wille, beim Essen zu sparen hat einen guten Grund: Immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass frühere DM-Preise einfach in Euro umgeschrieben wurden. Eine gesunden und ausgewogene Ernährung wird immer teurer. Doch gerade im Lebensmittelbereich kann man bares Geld sparen; Ohne dabei auf Qualität und Vielfalt verzichten zu müssen.

Eigenmarken sind günstiger, aber qualitativ gleichwertig

Beim Einkauf Geld sparen

Beim Einkauf Geld sparen

Denn immer mehr Lebensmittelketten bieten Produkte an, die dem „Original“ in nichts nachstehen, dafür aber nur einen Bruchteil des Geldes kosten.

Etwa beim Käse: Während der Gouda-Aufschnitt von einem Markenhersteller schnell 3,- EUR für 150 Gramm kostet, so kostet der Aufschnitt einer Eigenmarke (etwa „Gut & Günstig“ der Lebensmittelkette „Edeka“) dann nur etwa 150,- EUR für die gleiche Menge.

Die Qualität ist dabei die gleiche, denn häufig werden das teure Markenprodukt und die günstige Eigenmarke vom selben Hersteller produziert. Erkennen kann man das an der sogenannten „EG-Nummer“, die auf jedem Produkt – in der Regel auf der Verpackungsrückseite –  aufgedruckt ist.

Obst und Gemüse: Auf dem Wochenmarkt günstiger

Doch beziehen sich die Einsparmöglichkeiten nicht nur auf die Eigenmarken der Supermarkt-Ketten. Auch bei frischem Obst und Gemüse kann man bares Geld sparen. Hierbei sollte die Suche zunächst auf dem Wochenmarkt oder in einer Markthalle beginnen. Jede größere Stadt hat eines von beidem.

Das Besondere auf einem Wochenmarkt: Nicht nur die Preise sind günstiger! Nein, auch die Qualität ist oftmals besser, weil die Produkte – wenn keine Südfrüchte, etc. – aus der  Region stammen. Aufgrund der kürzeren Lieferwege tut man nicht nur etwas für die Umwelt: Oftmals sind die Produkte frischer und weniger behandelt.

Die Preise für Obst und Gemüse sind dabei nicht höher als im Supermarkt, in den meisten Fällen liegen sie gar darunter. Zudem bieten Obst- und Gemüsehändler oft eine größere und bessere Auswahl, als die kleine Obst- und Gemüseabteilung im Supermarkt.

Ausnahmen bestätigen die Regel

Auf den Sparzwang verzichten sollte man allerdings bei sensiblen Produkten wie Frischfleisch. Dieses Fleisch stammt oft nicht aus der Region, sondern häufig sogar aus dem Ausland. Wie die Tiere gelebt haben und mit welchen Medikamenten sie behandelt wurden, kann man dann nicht überprüfen.

Hier ist es dann ratsam, beim Fleischfachverkäufer um die Ecke einzukaufen. Die 1 bis 2 Euro Mehrausgaben lohnen sich dann auch wirklich: Man erhält eine deutlich bessere Qualität, die sich bei der Zubereitung und dem späteren Verzehr deutlich bemerkbar macht.

Bildnachweis: Pressmaster, Photodune

Über Adrian

Adrian ist der Gründer des Ratgebers artikelwissen.info.