Entrümpeln

Entrümpeln: Feng-Shui im Haus

Jahr für Jahr sammelt sich in jedem deutschen Haushalt so einiges an, was eigentlich nicht mehr gebraucht wird: Nicht mehr getragene Kleidung, verschmähtes Kinderspielzeug, aus der Mode gekommene Dekorationsartikel. Und die wenigsten Menschen entsorgen diese Staubfänger gleich. Es wird gehortet und gesammelt, denn alles könnte ja irgendwie noch einmal gebraucht werden.

Entrümpeln

Entrümpeln

Doch mit den Jahren ergibt sich ein Problem: Die nicht mehr genutzten Artikel verbrauchen Stauraum, stauben ein und verursachen Chaos. Das führt nicht nur zu Unordnung im Haushalt, das führt auch zu Unordnung im Kopf.

Die Wunderwaffe heißt daher: Aufräumen und Entrümpeln.

Richtig entrümpeln

Wer Ordnung in Haushalt und Kopf schaffen will, der muss radikal ans Entrümpeln gehen.
Alles, was länger als 6 Monate nicht mehr gebraucht wurde, sollte daher verschwinden und Platz für Neues machen.
Nehmen Sie sich einige Kartons und sortieren Sie Unnützes in zwei Kategorien ein: Müll und Verkauf.

Alles Defekte, Beschädigte und Altmodische – was in Ihren Augen für nichts mehr zu gebrauchen ist – gehört direkt in den Müll. Dazu gehört beispielsweise defekte Elektronik und Kleidung mit Mottenlöchern. Aber auch versifftes Kinderspielzeug ist ein Fall für die Mülltonne.

Alles andere sollte erst einmal in die Verkaufskartons gehören, denn es könnte für Irgendjemanden ja noch einmal von Wert sein.

Überflüssiges verkaufen

All das, was beim Entrümpeln in den Verkaufskartons gelandet ist, muss nun verkauft werden. Dafür gibt es im Grunde zwei Möglichkeiten: Den klassischen Flohmarkt und den Verkauf im Internet.

Flohmarkt

Waren von geringerem Wert sind bestens geeignet für den Verkauf auf dem Flohmarkt. Ein ausreichend großer Stand auf einem gut besuchten Flohmarkt kostet in der Regel 10-20 Euro.
Auf diesem Flohmarkt verkaufen Sie dann all das, was für einige Euro den Besitzer wechseln soll.

Pokern Sie beim Verkauf jedoch nicht zu hoch: Sie sollen die Artikel nicht verschenken, Sie sollten jedoch nicht von entstehendem Reichtum träumen. Ihre Hauptaufgabe liegt – des Entrümpelns wegen – im Verkauf der Dinge. Werden Ihre Preisvorstellungen vielleicht auch einmal überboten, so kommt es doch vorrangig darauf an, dass Ihre Regale leerer werden.

Die beste Zeit für einen Flohmarkt ist übrigens im Frühjahr. Dann, wenn es nicht mehr zu kalt ist und die Sonne scheint.

Auktionen

Für höherwertige Artikel empfiehlt sich die zweite Verkaufsmethode: Das Internet. Auf verschiedenen Auktionsplattformen und Marktplätzen können Sie Ihre Ware anbieten, den Verkauf mit schönen Beschreibungen und tollen Produktfotos unterstützen.

Bevor Sie jedoch einen Artikel einstellen, machen Sie sich Ihre eigenen Preisvorstellungen. Diese sollten nicht zu hoch liegen, Sie dürfen Ihre Waren jedoch auch nicht unter Wert verkaufen. Aber auch hier gilt: Hauptsache es kommt weg!

Zwei wichtige Tipps noch für den Internetverkauf:

  1. Bleiben Sie bei der Artikelbeschreibung immer bei der Wahrheit. Kleine Lügen, um den Verkauf zu fördern führen immer zu großen Problemen. Wenn ein entscheidendes Zubehörteil etwa fehlt, dann schreiben Sie das auch so.
  2. Auktionen sollten Sonntagabends enden. Denn zu diesem Zeitpunkt sind besonders viele Menschen in den Auktionsplattformen unterwegs, der Preis für Ihren Artikel wird deshalb steigen.

Nicht Verkauftes wegschmeißen

Wurden Ihre Artikel auf dem Flohmarkt zum Teil nicht verkauft, dann lagern Sie die nicht auf’s Neue ein.
Vielleicht würde sich beim nächsten Verkauf jemand dafür interessieren. Vielleicht. Doch Sie wollten entrümpeln. Und zum Entrümpeln gehört auch, dass man sich von Dingen trennt. Wurde also ein Kleidungsstück auf dem Flohmarkt nicht verkauft, so gehört es genau danach in die Altkleidersammlung.

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Bild: Windell Oskay (flickr, Lizenz)

Über Adrian

Adrian ist der Gründer des Ratgebers artikelwissen.info.