Festgeldkonto

Hohe Zinsen bei Festgeldkonten

Wer Geld langfristig sicher anlegen will, für den ist ein Tagesgeldkonto nichts: Zu niedrig die Zinsen, zu gering der Ertrag. Wer aber auf die Verfügbarkeit seines Geldes ein paar Jahre warten kann, auf den warten hohe Zinsen und attraktive Vergütungen. Festgeldkonto ist das Zauberwort.

Lange Laufzeiten beim Festgeld…

Festgeldkonto

Festgeldkonto

Wer sein Geld auf einem Festgeldkonto anlegen will, der muss auch einige Jahre auf sein Geld verzichten können. Denn anders als etwa beim Girokonto oder einem Tagesgeldkonto gibt es beim Festgeld keine tägliche Verfügbarkeit. Entscheiden Sie sich also für ein Festgeldkonto, so müssen Sie bereits bei Vertragsunterzeichnung einen Zeitraum festlegen, über den Ihr Geld verzinst wird. Dieser beträgt meist 4 bis 5 Jahre. In dieser Zeit können Sie dann nicht frei über Ihr Geld verfügen. Sollten Sie also einmal in finanzieller Not sein oder wird eine Sonderausgabe fällig, so können Sie nicht auf das Geld vom Festgeldkonto zurückgreifen. Nur eine Kündigung wäre dann möglich – Mit dem Verlust der Zinserträge.

…dafür enorm hohe Zinsen!

Im Gegenzug für diese lange Bindung kommen Ihnen die Banken dafür auch mit enorm hohen Zinsen entgegen. Bis zu 5% p.a. winken Anlegern bei einem Festgeldkonto. Doch ist der tatsächliche Ertrag von den speziellen Einzelheiten Ihres Festgeldkontos abhängig: Wie lange legen Sie Ihr Geld an? Wann erhalten Sie die Zinszahlungen? Das sind übliche Fragen bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos und anhand dieser Fragen entscheidet sich der tatsächliche Zinsatz.

Unabhängig von den Detailfragen aber lohnt sich ein Festgeldkonto für viele Menschen: Bei einer Einlage von 5.000 Euro und Zinsen in Höhe von 5% über eine Laufzeit ergeben sich Zinszahlungen in Höhe von ca. 1.380 Euro. Durchaus lukrativ!

Sternchentexte beachten: Zinsavariabilität

Manche Banken erlauben sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen Klauseln zu hinterlegen, mit denen sie sich die Anpassung des Zinssatzes (oftmals nach Vorgabe der EZB) erlauben. Wird also etwa der Leitzins gesenkt, so könnten aus Ihrem ehemaligen Zinssatz von 5% plötzlich nur noch 3% werden. Überprüfen Sie die Verträge auf einen solchen Passus vor Abschluss Ihres Kontos daher ganz genau.

Bild: Mykl Roventine auf flickr, Lizenz

Über Adrian

Adrian ist der Gründer des Ratgebers artikelwissen.info.